A Politische Umsetzung B Indikatoren zur Umweltleistung: B1 TransportB2 BelastungB3 Energie
B4 Wasser
Abfall Soziale & kulturelle IndikatorenD Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
 

Über diese Publikation
Vorwort
Europa
Die Europäische Union
Zielgebiete
Tabelle: Schlüsselindikatoren
Ökolabel im Tourismus
Der Tourismusmarkt
Der VISIT Ansatz
Der VISIT Standard
VISIT Umweltzeichen
VISIT Imagekampagne
Leichter Zugang zu zertifizierten Produkten
Der VISIT Verband
Ausblick 2010
Danksagung

 

A. Die politische Umsetzung des Nachhaltigkeitskonzeptes

Schlüsselfragen der Nachhaltigkeit:

  • Existenz und Evaluierung der Effektivität des Umweltmanagements und Monitoringinstrumente für eine besser integrierte Tourismusstrategie?
  • Sind verschiedene Interessenverbände am Prozess beteiligt?
    Schlüsselfragen für die Qualität der Region:
  • Wurde ein kontinuierliches Monitoring- und Benachrichtigungssystem entwickelt, das die Qualität des Zielgebietes erhalten oder steigern soll?

No.

Umschreibung des Indikators

Wie wird gemessen / weitere Bemerkungen

A-1

Existenz einer lokalen Politik/eines lokalen Verfahrens, um die Nachhaltigkeit des Zielgebietes zu steigern

Existenz eines politischen Strategiedokuments z.B. Leitbilds/Aktionsplan für Nachhaltigkeit (Ja/Nein)
Anzahl der folgenden Themen, die von diesem Aktionsplan umfasst werden:
Transport, Biodiversität und Raumnutzung, Energie, Wasser, Abfälle, soziale Themen, ökonomische Themen.

A-2

Engagement der Stakeholder/Interessensgruppen

Sind Stakeholder kontinuierlich bei der Entwicklung, der Revision und beim Monitoring der Nachhaltigkeitsstrategie involviert? (Ja/Nein)
Wurde(n) speziell für diese Einführung ein/mehrere Arbeitnehmer beauftragt (wie viele)?

A-3

Existenz einer Bestandsaufnahme der Plätze von kulturellem Wert

z.B. Denkmäler, Gebäude, UNESCO Welterbe (Ja/Nein)

A-4

Existenz einer Bestandsaufnahme der Plätze von natürlichem Wert

z.B. geschützte Gebiete, Biotope, gefährdete Regionen, Natura 2000 (Ja/Nein)

A-5

Die Anzahl der mit Umweltzeichen ausgezeichnete Tourismuseinrichtungen oder Anlagen, die sich für Umweltmanagementsysteme bewerben (wie z.B. EMAS, ISO 14000)

Einschließlich Hotels, Restaurants, Campingplätze oder sonstige touristischen Leistungen

A-6

Anzahl der Plätze, die von der Blauen Flagge bewertet werden und Gesamtanzahl der Badestrände (falls zutreffend)

 

B Indikatoren zur Umweltleistung
B1. Transport im Tourismus (Erreichbarkeit der Zielgebiete und Rückreise, Mobilität vor Ort)

Schlüsselfragen der Nachhaltigkeit:

  • Verringert sich der durch den Tourismus verursachte Transportdruck auf das Zielgebiet?
  • Reisen Touristen mit nachhaltigeren Transportmitteln an? Heutige Situation und Entwicklungen in der Vergangenheit sind wichtig, um vergleichen zu können, ob es eine Verbesserung gibt oder nicht?
  • Wird die Dauer des Aufenthalts länger? Mehr Tagesbesucher oder Langzeitgäste?
  • Was ist das Haupttransportmittel, das die Touristen während ihres Aufenthaltes in den Zielgebieten nutzen?
    Schlüsselfragen für die Qualität der Region:
  • Einfluss des Transports auf Lärm und Luftqualität, Staus?

No.

Umschreibung des Indikators

Wie wird gemessen / weitere Bemerkungen

B1-1

Anteil der umweltfreundlichen Anreisearten an allen Ankünften



Wie viele Touristen (die wenigstens eine Nacht blieben) nutzten folgende Haupttransportmittel, um ihr Zielgebiet zu erreichen (Absolute Zahlen pro Jahr falls vorhanden, Prozentzahl im Falle von Gästeumfragen oder Schätzungen): Auto, Flugzeug, Zug, Bus, Schiff, Fahrrad
Wie viele Tagesbesucher nutzten folgende Haupttransportmittel, um ihr Zielgebiet zu erreichen (Absolute Zahlen pro Jahr falls vorhanden, Prozentzahl im Falle von Gästeumfragen oder Schätzungen): Auto, Flugzeug, Zug, Bus, Schiff, Fahrrad

B1-2

Anzahl der Tagesbesucher pro km²

Tabelle mit monatlichen Daten der Tagesbesucher (Absolute Gesamtanzahl; wenn keine aktuellen Daten vorhanden sind, dann Zahlen von früheren Umfragen oder Schätzungen)Tabelle mit monatlichen Daten von verkauften Mahlzeiten in allen Restaurants (falls vorhanden)

B1-3

Mobilität vor Ort

Tabelle mit monatlichen Anzahlen der Passagiere, die den öffentlichen Verkehr vor Ort nutzten.
Prozentzahl der Unterkünfte, Tourismuseinrichtungen und sonstige touristische Attraktionen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind (weniger als 10 Minuten zu Fuß bis zur nächsten Haltestelle/Bahnhof)

B2. Belastungsgrenzen – Raumnutzung, Biodiversität, Tourismusaktivitäten

Schlüsselfragen der Nachhaltigkeit:

  • Wie viel Land wird von touristischen Unterkünften gebraucht?
  • Wie groß ist die Fläche, die von Zweitwohnungen eingenommen wird?
  • Versucht das Zielgebiet, natürliche Gebiete zu erhalten und zu schützen?
  • Welche Wirkungen haben die verschiedenen touristischen Aktivitäten auf die Biodiversität?
    Schlüsselfragen für die Qualität der Region:
  • Grad der Zersiedelung, die die Attraktivität des Zielgebietes verringert?
  • Anzahl der natürlichen Gebiete, die die Attraktivität des Ortes vergrößern?

Küstenregionen: Schlüsselfragen der Nachhaltigkeit:

  • Wie groß ist der Druck auf aquatische Systeme (Küsten- und Seeregionen)?
    Schlüsselfragen für die Qualität der Region:
  • Besteht bereits die Gefahr, dass Küstenzonen von Touristen überlaufen sind?

Bergregionen: Schlüsselfragen der Nachhaltigkeit:

  • Druck des Tourismus auf Bergregionen?
    Schlüsselfragen für die Qualität der Region:
  • Besteht die Gefahr, dass Bergregionen von Touristen bereits überlaufen werden?

No.

Umschreibung des Indikators

Wie wird gemessen / weitere Bemerkungen

B2-1

Maximale Bevölkerungsdichte (in der Hauptsaison) pro km²

Tabelle mit der Anzahl der Bevölkerung (inkl. Touristen) pro Monat

B2-2

Bettenkapazität in Zweitwohnungen (in Prozent der gesamten Wohnkapazität)

Wohnkapazität (mittels Unterkunft)

B2-3

Verhältnis der bebauten Regionen zu natürlichen Gebieten

Typ des Zielgebietes und Umgebung (bebaute Fläche, für Bebauung reservierte Fläche, Grünland, Wald, Wasser, sonstig) in km²

B2-4

Größe der Naturschutzgebiete (in % der gesamten Region)

Gesamtgröße der geschützten Naturgebiete (aufgeschlüsselt nach Grad des Schutzes) in km²

B2-5

Entwicklung der unterschiedlichen Freizeitaktivitäten mit einem intensiven Gebrauch der Ressourcen.

Entwicklung der unterschiedlichen Freizeitaktivitäten mit einen intensiven Gebrauch der Ressourcen:
• Gesamtfläche der Golfplätze (in km²)
• Anzahl der Gäste auf den Golfplätzen jährlich
• Anzahl der Schneekanonen
• Gebiet, das von Kunstschnee bedeckt wird
• Liftkapazität, Seilbahn und ähnliche Transportmittel (in Personen/Höhenmeter /Jahr)
• Anzahl der Touristen, die mit Helikoptern transportiert werden
• Kapazität der (Sportboot-)Häfen (Anzahl der Motorboote)
• Anzahl der Wasserscooter und ähnliche Wassersportausrüstung

B2-6

Prozentsatz der natürlichen Küstenlinie (falls zutreffend)

Prozentsatz der Länge der natürlichen Küstenlinie (keine Bebauung innerhalb 1 km des Wassers) im Vergleich zur gesamten Küstenlinie

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