Richtlinien Freiwillige Instrumente  

Über diese Publikation
Vorwort
Europa
Die Europäische Union
Zielgebiete
Tabelle: Schlüsselindikatoren
Ökolabel im Tourismus
Der Tourismusmarkt
Der VISIT Ansatz
Der VISIT Standard
VISIT Umweltzeichen
VISIT Imagekampagne
Leichter Zugang zu zertifizierten Produkten
Der VISIT Verband
Ausblick 2010
Danksagung

 

Die Europäische Union
einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet

Die europäische Umweltpolitik leistet mit Richtlinien, freiwilligen Instrumenten und Strategiepapieren einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Tourismusentwicklung.

Richtlinien: Hohe Bedeutung für Zielgebiete

Natura 2000
Aufgrund der EU Richtlinie zum Schutz natürlicher Lebensräume und von Fauna und Flora wurde das Netzwerk „Special Areas of Conservation and Special Protected Areas“ aufgebaut. Es ist das wichtigste Instrument, um das Grundprinzip der Umweltintegration und der ultimativen nachhaltigen Entwicklung durchzusetzen.
http://europa.eu.int/comm/environment/nature/

EU-Wasser Rahmenrichtlinie
Diese Richtlinie erweitert den Umfang des Wasserschutzes aller Gewässer und gibt ein klares Ziel vor, nämlich bis 2015 einen „guten Status“ für alle europäischen Gewässer und einen nachhaltigen Wasserverbrauch in Europa zu erreichen.
http://europa.eu.int/comm/environment/water/water-framework/index_en.html

EU-Richtlinie über die Qualität der Badegewässer
Die Badewasserrichtlinie von 1976 hat verbindliche Standards für Badegewässer quer durch die Europäische Union entwickelt. Der jährliche Badewasserbericht und der Tourismusatlas zeigen eine wesentliche Verbesserung der Badewasserqualität und eine große öffentliche Bewusstseinsbildung auf.
http://europa.eu.int/water/water-bathing/index_en.html

Strategische Umweltprüfung (SUP)
Diese Umweltprüfung gewährleistet, dass umweltrelevante Folgen bestimmter Pläne und Programme auf regionaler und lokaler Ebene identifiziert, beschrieben und beurteilt werden.
http://europa.eu.int/comm/environment/eia/home.htm

In Ergänzung zu solchen europäischen Verordnungen und nationalen Gesetzgebungen haben die EU Mitgliedstaaten internationale Konventionen mit dem Ziel unterschrieben, die reiche Vielfalt der Natur zu schützen und die Auswirkungen auf Klimaänderungen einzuschränken: die Konvention für Biologische Vielfalt (http://www.biodiv.org) und das Kyoto Protocol (http://unfccc.int).

Freiwillige Instrumente für Tourismusbetriebe

Eco-Management and Audit Scheme (EMAS)
EMAS ist ein freiwilliges Umweltmanagementsystem für Betriebe und Organisationen, die über die gesetzlichen Maßnahmen hinaus ihre betrieblichen Umweltschutzmaßnahmen kontinuierlich verbessern wollen. Die EMAS Anforderungen gehen weit über den ISO 14001 Standard für Umweltmanagement in Betrieben hinaus.
http://europa.eu.int/comm/environment/emas/index_en.htm

Europäisches Umweltzeichen für touristische Unterkunftsbetriebe (EU-Blume)
Seit 2003 ist die „Europäische Blume“ für Hotels, Gasthäuser, Jugendherbergen und vergleichbaren Unterkunftsbetrieben erhältlich. Im Jahre 2004 wurde das Zertifikat auf Campingplätze ausgeweitet. Damit können sich nun alle Unterkunftsbetriebe für eine Auszeichnung ihrer Umweltleistungen in ganz Europa bewerben.
http://www.eco-label-tourism.com

EU-Papier zur Nachhaltigkeit des europäischen Tourismus
Dieses Strategiepapier vom November 2003 unterstreicht die Notwendigkeit der Harmonisierung verschiedener europäischer Strategien, Programme und Maßnahmen, um den Tourismussektor effizient in Richtung Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu beeinflussen.
http://europa.eu.int/comm/enterprise/services/tourism/index_en.htm

Die VISIT Partner unterstützen die Umsetzung von EU - Richtlinien und die Implementierung freiwilliger Instrumente. Sie hoffen, dass die Zusammenarbeit zwischen den EU - Generaldirektionen Umwelt und Wirtschaftsunternehmen verstärkt wird und somit zu weiteren Verbesserungen in Richtung eines nachhaltigen Tourismus führt.